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Empfehlungen für PistengeherInnen

300.000 Schitourengeher sind pro Winter in Österreichs Bergen unterwegs. 20.000 bis 30.000 davon wählen für ihre Touren die Piste (Quelle: ASTC). 
Dies stellt für viele Pistenbetreiber ein unüberwindbares Problem dar. 
Schitourengeher und Seilbahnbetreiber können jedoch voneinander profitieren! 

Um ein einvernehmliches, rücksichtsvolles Miteinander zu gewährleisten, hat sich das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit in Zusammenarbeit mit den Seilbahnen und allen alpinen Institutionen um eine Ausarbeitung von Empfehlungen für PistengeherInnen bemüht. 

 

Empfehlungen für PistengeherInnen


Schipisten stehen in erster Linie den Benützern der Seilbahnen und der Lifte zur Verfügung. Um Unfälle und Konflikte zu vermeiden, bitten wir neben den FIS-Verhaltensregeln auch folgende Empfehlungen zu beachten: 

1.) Warnhinweise sowie lokale Regelungen beachten. 

2.) Der Sperre einer Piste oder eines Pistenteils Folge leisten. 
      Beim Einsatz von Pistengeräten - insbesondere mit Seilwinden - oder bei Lawinensprengungen,
      etc. kann es zu lebensgefährlichen Situationen kommen. Pisten können daher aus
      Sicherheitsgründen für die Dauer der Arbeiten gesperrt sein. 

3.) Nur am Pistenrand und hintereinander aufsteigen. 

4.) Queren der Piste nur an übersichtlichen Stellen und mit genügend Abstand zueinander. 

5.) Frisch präparierte Pisten nur im Randbereich befahren. 
      Über Nacht festgefrorene Spuren können die Pistenqualität stark beeinträchtigen. 

6.) Bis 22:30 Uhr oder einer anderen vom Seilbahnunternehmen festgelegten Uhrzeit die Pisten
       verlassen.

7.) Sichtbar machen. 
       Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht Stirnlampe, reflektierende Kleidung etc. verwenden. 

8.) Bei besonders für PistengeherInnen gewidmete(n) Piste(n) nur diese benützen. 

9.) Hunde nicht auf Skipisten mitnehmen. 

10.) Ausgewiesene Parkplätze benützen und allfällige Parkgebühren entrichten.