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Tipp: Mit Wasser auf Touren - Skitouren im Frühjahr

Bei Wasser ist der wichtigste leistungsbegrenzende Faktor bei sportlicher Betätigung. Bereits ein geringer Flüssigkeitsmangel führt zu einer deutlichen Leistungseinbuße. Den täglichen Flüssigkeitsbedarf von 2-3 Litern decken wir etwa zur Hälfte aus Nahrung und durch Getränke.

Bei großer Anstrengung oder hohen Temperaturen kann der Schweißverlust über einen Liter pro Stunde betragen. Bei trockener Umgebungsluft (in den Bergen häufig) verlieren wir pro Stunde bis zu 0,3 L Wasser über die Lunge. Als Getränke eignen sich Wasser, Tee, Sirup und verdünnte Fruchtsäfte. Empfehlenswert sind auch isotonische Sportgetränke (z.B. Apfelsaft „gspritzt“), da sie den Mineralstoffverlust rasche ausgleichen können und den Körper nicht nur mit Flüssigkeit, sondern auch mit Energie versorgen.

 

Tipps

 
  1. Nicht erst trinken, wenn wir starken Durst verspüren. Mit einem Trinkschlauch (Camel Bag) können wir auch ohne Pause trinken.
  2. Bei tiefen Temperaturen ist eine Thermosflasche sinnvoll.
  3. In heißen Tee gestreuter Schnee kühlt das Getränk und streckt unseren Trinkvorrat.
  4. Nach der Tour viel trinken, auch wenn wir keinen Durst verspüren.


[Quelle: Monica Zehnder, Marc Frauchinger - Bergsport Winter, Ausgabe 2012; Wanderfibel Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit, 2005]

Foto News und Seite: © 
Kurt Winkler