
Zwischenbilanz Skiunfälle
Die um ca. ein Fünftel geringer Anzahl an Unfällen und Verletzten, ist auf die heuer deutlich bessere  Schneelage im Süden und Osten Österreichs zurück zu führen: im Vergleich zur letzten Saison, wo zwar im Westen bzw. die Nordalpen überdurchschnittlich viel Schnee gefallen ist, der Rest aber recht leer ausging, ist dieses Jahr überall ausreichend Naturschnee gefallen, sodass die Pisten wesentlich weicher sind und die Folgen eines Sturzes meist dementsprechend harmloser sind.
50% Herz-Kreislauf-Versagen
Die erhöhte Zahl der tödl. Ereignisse auf Österreichs Skipisten ist eine Momentaufnahme und man kann erst nach Saisonschluss eine echte Bilanz ziehen und entsprechende Schlüsse ziehen. Generell zeigt aber die langjährige Alpinunfall-Statistik von Alpinpolizei und KURASI, dass im Schnitt 50% der tödl. Unfälle auf Österreichs Skipisten sich auf Herz-Kreislauf-Versagen zurückführen lassen. Das heißt, dass das Skifahren nur der Auslöser, aber nicht der eigentliche Grund war – dieser ist zumeist in der Lebensweise zu finden…
Das statistische Unfall-Risiko eines Skifahrers
Trotz der relativ hoch erscheinenden Unfallzahlen, darf man nie die Relation aus den Augen verlieren: Österreichs Seilbahnen begrüßen jedes Jahr um die 50 Millionen Skifahrer und zählen über 500 Millionen Beförderungen. Daraus lässt sich das statistische Risiko berechnen, wie wahrscheinlich ein tödlicher Unfall auf der Piste für den einzelnen Skifahrer ist: so ist ein Todesopfer pro 1.187.000 Skifahrertage zu beklagen bzw. die Wahrscheinlichkeit bei einer Skiabfahrt tödl. Zu verunglücken liegt bei 1:13.456.000 – zum Vergleich: die Wahrscheinlichkeit im Lotto sechs Richtige zu tippen liegt vergleichsweise „schon“ bei 1:8.145.060
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