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Alpinunfälle - Bericht Sommer 2021

Foto © Martin Jansenberger 
 

Betrachtungszeitraum: 01.05.2021 bis 03.10.2021

Abfrage Datenbank: 04.10.2021

 

Insgesamt wurden 3.231 Unfälle (Mittel 10 Jahre: 2.592) mit 3.864 Verunfallten (Tote, Verletzte, Unverletzte; Mittel 10 Jahre: 3.135) und 143 Tote (Mittel 10 Jahre: 144) aufgenommen.

 
Im Sommer 2021 sind in Österreichs Bergen um etwa 200 Menschen weniger verunfallt als im Jahr davor. Jedoch wird seit Beginn der digitalen Aufzeichnungen der Alpinpolizei in der Datenbank (beginnend 2006) insgesamt ein Anstieg an Alpinunfällen verzeichnet. Die Popularität des Bergsports hält an und es zieht immer mehr Menschen in die Berge, womit Rettungskräfte mit einer zunehmenden Zahl an Einsätzen konfrontiert sind.
 
Hauptunfallmonate im Sommer 2021 waren Juli und August mit mehr als 1.000 Verunfallten im Monat. Dies entspricht ca. 200 bis 250 Personen, die pro Woche in Österreichs Bergen verunfallt sind (KW 34: 315 Verunfallte). Wetterverhältnisse, sowohl gute als auch schlechte, beeinflussen die Unfallzahlen maßgebend. Selbstüberschätzung oder Erschöpfung, mangelnde Tourenvorbereitung oder einfach Unwissenheit sind häufige Unfallindikatoren. Unter den tödlich Verunglückten sind 122 Männer und 21 Frauen.

Download - Zwischenbilanz Sommer 2021

Erläuterungen zur Datengrundlage
Die Auswertungen basieren auf den erhobenen Daten der Alpinpolizei, welche sämtliche gemeldete Unfallereignisse im alpinen Gelände unabhängig vom Verletzungsgrad erhebt. Im organisierten Skiraum, also im Bereich der Skipisten und Skirouten sowie auf Loipen werden die Unfälle nur dann erhoben, wenn Verdacht auf Fremdverschulden besteht oder der Unfall für einen der Beteiligten tödlich endet. Die vorliegenden Auswertungen spiegeln die Unfallzahlen zum Abfragezeitpunkt wider und geben keine Garantie auf Vollständigkeit. Einträge in der Alpinunfalldatenbank können auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
 
Für den Zeitraum 01.05.2021 bis 03.10.2021 legen das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit (ÖKAS), die Alpinpolizei/ BM. I und der Österreichische Bergrettungsdienst (ÖBRD) den vorläufigen Bericht Sommer 2021 zu den alpinen Unfallzahlen in Österreich vor. Spricht das ÖKAS von Verunfallten, ist damit die Gesamtzahl an Toten, Verletzten und Unverletzten gemeint. 
Bergung aus der Wand_FotoAlpinpolizei/BMI
Bergung aus der Wand_FotoAlpinpolizei/BMI
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Bergung bei Nebel_Foto ÖBRD
Bergung bei Nebel_Foto ÖBRD
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Stubaital_Foto Martin Jansenberger
Stubaital_Foto Martin Jansenberger
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Peter PAAL
Präsident ÖKAS
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Hans EBNER
Leiter Alpinpolizei/BMI
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Stefan HOCHSTAFFL
Präsident ÖBRD
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Links & Publikationen
Stand: 04.10.2021 - Fotos News: Foto © Judith Zauner
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