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Ski-(Hoch-)Tourensaison: GEFAHR SPALTENSTURZ!

 

Die Gefahr der Spaltenstürze darf nicht unterschätzt werden! Das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit weist eindringlich auf die Gefahr von Spaltenstürzen hin. Die Unfallstatistik zeigt, dass diese ohne Seilsicherung auf vergletscherten Gebieten meist tödlich enden. Nur ein konsequentes „Gehen am langen Seil“ kann diese Gefahr bannen, so Karl Gabl, Präsident des Kuratoriums, Meteorologe und selbst Berg- und Skiführer.

Von 96 Verunfallten (Tote, Verletzte, Unverletzte) auf einer Hochtour (1.11.2015 bis 31.10.2016) sind 64 Personen auf Gletschern und im Klettergelände/Grate verunglückt. Ein Drittel der Verunfallten (21) waren in diesem Gelände ohne Seil unterwegs. Betrachten wir für dieselbe Kategorie (Gletscher, Klettergelände/Grate) nur die Todesfälle in den Kalenderjahren 2006 bis 2016, so waren von 43 Toten 84 % (36) seilfrei unterwegs.

Eine entsprechende Ausrüstung (Seil, Gurt, Eispickel u. a.) und das Können mit dieser umzugehen, ist unerlässlich wenn man sich auf Gletschern bewegt. Auf Kursen bei alpinen Vereinen kann dies erlernt werden oder man vertraut sich einer professionellen Führung an.

Bei Ski-(Hoch-)Touren im Frühjahr muss neben der Spaltensturzgefahr vor allem auch der tageszeitlichen Erwärmung Beachtung geschenkt werden. Die Temperatur schwächt die Schneedecke über den Spalten und die Gefahr von Nassschnee-Lawinen steigt.

Früh aufstehen ist die Devise, damit man sicher und bei bestem Firn zu Tal surfen kann“, empfiehlt Gabl.

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Publikationen:
- Magazin analyse:berg - Bestellung unter:
ABO anaylse:berg - jahrbuch  Sommer oder Winter
- Fibelreihe Kuratorium: Skitouren

Stand 21.03.2018 - Fotos News © Bergrettung Tirol und Foto Seite: © BM.I Alpinpolizei
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